Naturpark Hoher Vogelsberg


Wasser im Vogelsberg

Wasser ist das wohl wichtigste Lebensmittel der Welt und auf der Erde im Überfluß vorhanden, denn der größte Teil der Erdoberfläche besteht aus Wasser. Doch Trinkwasser ist vergleichsweise knapp. 97,5 Prozent unseres Wassers ist Meer- und Brackwasser, nur die restlichen 2,5 Prozent Süßwasser. Zieht man davon das in Eis und Gletscher gebundene Wasser ab, dann erweisen sich lediglich 0,003 Prozent des gesamten Wasservorkommens als für den Menschen nutzbar. 

Wasser aus dem Vogelsberg sichert zu einem erheblichen Teil die Trinkwasserversorgung im Rhein-Main-Gebiet. Denn er ist einer der größten natürlichen Wasserspeicher Deutschlands. In seinen Basaltklüften speichert er riesige Grundwassermengen in ausgezeichneter Trinkwasserqualität. Für das Kluftgrundwasser ist Basalt ein guter Leiter. Es sucht sich durch die Gesteinsformationen seinen Weg an die Oberfläche. Zahlreiche natürliche Quellen im Vogelsberggebiet zeugen davon. Hier entspringen unter anderem die Nidda und Nidder, die Schwalm und Wetter, die Ohm und die Schlitz, die Horloff, Lauter und Felda. Eine Geschichte zu den Vogelsberger Quellen finden Sie hier.

Die Vogelsberger Quellen und Bäche, Tümpel und Teiche sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein lohnendes Ziel für angewandten Anschauungsunterricht in der Natur für Schüler.

Lehrerinformationen:

Hier finden Sie Unterrichtsmaterialien zur Gewässeruntersuchung