Der Spiel-Raum

Hier gibt es Felsen, Baumstämme und Seile zum Balancieren, Drübergehen, Schwingen. Damit lassen sich die  Schwerkraft  wahrnehmen  und der Gleichgewichtssinn schulen. Ohne diese Sinne könnten wir weder stehen noch laufen, aber wir nehmen sie im Alltag gar nicht bewusst wahr.

Erst beim Balancieren wird uns bewusst, das nicht nur die Füße und die Beine, sondern auch die Muskulatur des Rumpfes und der Arme, der Schultern und des Nackens bei der Aufrichtung des Körpers mitwirken. Neben dem Gleichgewichtssinn sind auch der Tastsinn, die Tiefenwahrnehmung und der Sehsinn wichtig zum Finden der Balance.

Von der äußeren zur inneren Haltung
Und auch unsere innere Verfassung ist beteiligt: Wir spüren an unserer körperlichen Haltung, wo wir innerlich gerade stehen. Wenn wir aufgewühlt oder nervös sind, ist es schwerer, auf einem Balken ruhig zu stehen, als wenn wir entspannt sind. Daher können wir auch umgekehrt über das Finden der körperlichen Balance zu einer besseren inneren Balance und Ruhe kommen. Und die Fragen auf der Informationstafel zielen auch auf diese Zusammenhänge ab.

Anregungen

Wenn man in sein Innerstes lauschen will, ist es gut erst einmal ein bisschen Energie loszuwerden. Das geht natürlich am Einfachsten, wenn man eine Gruppe ist, über Gemeinschaftsspiele. Anregungen für Spielmöglichkeiten mit einem Partner oder einer Gruppe stehen auf der Informationstafel.

Wie auf dem gesamten Pfad sollen die Anregungen lediglich als Hilfen, als Denkanstöße verstanden werden. Variationen und Ergänzungen sind nicht nur erlaubt sondern ausdrücklich erwünscht!

Bei der Erfindungung weiterer Übungen und Spielideen setzt nur deine eigene Phantasie dir Grenzen!

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